PROTEST in den Sommerferien

Wir machen, bauen, sprayen, fotografieren, tanzen
PROTEST mit
GROSSPUPPEN, GRAFFITI, COLLAGEN, SPUCKIS und vielem mehr

SCHULSPORTPLATZ Fredersdorfer Straße 28,
10243 Berlin Friedrichshain
15 – 19 Uhr
Montag 25.07.2016
Dienstag 26.07.2016
Montag 01.08.2016
Dienstag 02.08.2016
Montag 15.08.2016
Dienstag 16.08.2016
Montag 22.08.2016
Dienstag 23.08.2016
Montag 29.08.2016
Dienstag 30.08.2016

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PROTEST_in_Xhain

Protestare, Lat.: aussagen, behaupten, bezeugen, erklären, feststellen, geltend machen, protestieren, versichern, zeugen, öffentlich bezeugen.

„Wenn ich nicht tanzen kann, will ich eure Revolution nicht.“ Emma Goldman (1869-1940)

„PROTEST_in_Xhain“ bietet jungen Mädchen und Frauen einen Forschungs- und Kreativraum im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg (hier Xhain) im Rahmen dessen sie ihre eigenen Meinungsbilder mit künstlerischen Mitteln öffentlich machen können.
Das interdisziplinäre Projekt eröffnet Einblicke in die ost-west-deutsche PROTEST-geschichte des Bezirkes und schafft damit ein Bewusstsein für PROTEST-bewegungen im Lebensumfeld der Teilnehmerinnen.
Anhand intensiver Recherchen (z.B. Friedrichshain-Kreuzberg Museum oder Jugend(Widerstands-)Museum) untersuchen wir wie sich PROTEST in unterschiedlichen politischen Systemen und im Stadtbild äussert und verändert. Zudem werden die Teilnehmerinnen mit künstlerischen Formen von PROTEST vertraut gemacht, wie z.B. die Plakataktionen von den Guerilla Girls oder die Collagen von Martha Rosler. Im Verlauf des Projektes erarbeiten die Teilnehmerinnen eigene Meinungsbilder und künstlerische PROTESTäußerungen.
Als Abschluss erarbeiten wir eine Ausstellung, die den Prozess des Projektes von der Recherche bis hin zur PROTESTäußerung präsentiert. Aus den PROTEST-tagebüchern der TeilnehmerInnen stellen wir eine Publikation zusammen.
„PROTEST_in_Xhain“ richtet sich an Mädchen und junge Frauen (12 – 27J., verschiedener Herkunft) und wird den Wahrnehmungs- und Bewegungsradius der Teilnehmerinnen erweitern. Der Kurs vermittelt DIY-Praktiken und -Skills im Umgang mit künstlerischen Techniken und Ausdruckformen wie Videoproduktion, Collage und Happenings. Durch die kreative Auseinandersetzung mit Geschichte und künstlerischen Formen von Protest wird die eigene Meinungsbildung herausgefordert und ein kultureller Handlungsspielraum eröffnet, der das Selbstbewusstsein und die Sichtbarkeit der jungen Frauen fördert.

KOOPERATIONSPARTNERINNEN:

Alia – Zentrum für Mädchen und junge Frauen
Wrangelstraße 84 A_10997 Berlin

PHANTALISA – Raum für Mädchen und junge Frauen
Kadiner Straße 9_10243 Berlin-Friedrichshain

Projektraum – alte feuerwache
Kulturhaus Friedrichshain
Marchlewskistraße 6_10243 Berlin

Gefördert durch den Projektfonds Kulturelle Bildung Berlin
logo_projektfonds

art(s)istas

art(s)istas ist eine Kooperation der Künstlerinnen annette hollywood und marisa maza.
art(s)istas realisieren Projekte mit Kindern und Jugendlichen an der Schnittstelle von Kunst, Jugendkultur und Politik, die künstlerisches Handeln im Sinne des DIY und Selbstempowerment vermitteln.
art(s)istas ermöglichen durch ihre interdisziplinären und transkulturellen Projekte eine direkte Erfahrung mit künstlerischen Praxen in der Auseinandersetzung mit Medienwelten im urbanen Kontext unter Aufhebung kultureller Hirachien.

annette hollywood

annette hollywoods Werk setzt sich konsequent kritisch mit gesellschaftspolitischen Fragen, wie Geschlechterkonzepten, Machtkonstruktionen sowie Ressourcen- und Aufmerksamkeitsverteilung in unserer Zeit auseinander. Teil ihrer künstlerischen Praxis ist auch ihr Engagement in Künstlerverbänden, für die sie zahlreiche Projekte zur gesellschaftlichen Rolle von Kunst und den Bedingungen künstlerischer Arbeit entwickelt hat. annette hollywood hat vielfältige Lehrerfahrungen im universitären Bereich, wie auch in der kulturellen Bildung. Sie hat zahlreiche Förderungen und Auszeichnungen erhalten, wie des Projektfonds kulturelle Bildung; ein Arbeitsstipendium der Stiftung Kunstfonds, Bonn; den Preis der Deutschen Filmkritik bei den Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen und ein Stipendium am Deutschen Studienzentrum in Venedig. Ihre Arbeiten werden national und international in Ausstellungen und Filmfestivals präsentiert z. B. bei In the Loop: Contemporary Video Art, National Portrait Gallery, Washington; International Biennale of Contemporary Art, Nationalgalerie, Prag; Kunstfilmbiennale, Museum Ludwig, Köln; Galerie für Zeitgenössische Kunst, Leipzig; 55. Internationale Filmfestspiele Berlin und Goethe Instituten weltweit.

annette hollywood

marisa maza

Inhaltlich stehen im Zentrum von Marisa Mazas künstlerischen Arbeiten seit den frühen 1990er Jahren Fragestellungen nach Geschlechterpolitik und Identitätskonzepten sowie den Formen ihrer medialen, kulturellen und gesellschaftlichen bzw. politischen Repräsentation. Neben ihren unmittelbar künstlerischen Tätigkeiten, die die Arbeitsmedien Video, Fotografie und Zeichnung umfassen, hat sie sich auf kuratorische Tätigkeiten sowie den Ausbau künstlerischer Vernetzungsprogramme konzentriert. Darüber hinaus ist sie (2012-2013) in einem durch den Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung geförderten Projekt zum Thema „Kunst Stadt Atelier“ tätig (in Partnerschaft mit dem Zentrum für Kunst und Urbanismus, ZK/U). Seit 2014 ist sie Dozentin im Programm „Studium Generale“ der Universität der Künste Berlin, wo sie zu den Themen Migration, Gender und Ökonomie im Zusammenhang mit Kunstproduktion unterrichtet. Sie ist außerdem Dozentin im „Coaching-Programm“ für professionelle KünstlerInnen des Bildungswerks des bbk berlin e.V.

marisa maza