MISSION PROXIMA CENTAURI B


Die kürzliche Entdeckung des Planeten PROXIMA CENTAURI B, ein Exoplanet auf dem es wie auf der Erde Leben geben soll, ist Anlass für unsere Mission, die Erforschung (extra)terrestrischer Kultur durch Kinder und Jugendliche. In einem neuen Flucht-Zeitalter eröffnet das interdisziplinäre und transkulturelle Projekt den Teilnehmer*innen eine künstlerische Auseinandersetzung mit kultureller Identität und deren Zuschreibungen. Das Terrestrische, also das Menschliche, begreifen wir dabei als ein Verbindendes ohne kulturelle Unterschiede außer Acht zu lassen.
Bei unserer Mission entdecken wir die Vielfalt kultureller menschlicher und außerirdischer Erzeugnisse. Wir untersuchen was sich als wertvoll etabliert hat und gesammelt wird und was das mit all seinen Leerstellen über unsere Kultur und Gesellschaft aussagt. Dabei stellen wir Fragen zu kulturellen Herkünften und Zuschreibungen. Ob und welche Skulpturen es wohl auf PROXIMA CENTAURI B geben mag?
Wie sieht unsere terrestrische Kultur aus und wie die außerirdische?
Welche Bilder Töne, Gegenstände sind für uns wertvoll? Wie sieht ein fremdes / ein vertrautes Objekt für uns aus?
Wie müsste eine WillkommensApp für Außerirdische gestaltet sein?
In Workshopeinheiten (Missonen) gehen wir mit verschiedensten Medien und Techniken unserer künstlerischen Forschung nach unserer eigenen Kultur nach und entwickeln ‚Objekte’ die unsere neu entstehende Kultur repräsentieren.

Das interdisziplinäre und transkulturelle Projekt richtet sich an Kinder und Jugendliche aus dem Bezirk Friedrichshain (8 – 21 Jahre) aus dem Einzugsgebiet der Ellen Key Schule, des Jugendclubs alte Feuerwache, sowie der Sommerferienspielen Fredersdorfer Straße.


Gefördert durch den Projektfonds kulturelle Bildung Berlin

Autor: artsistas

art(s)istas ist eine Kooperation von annette hollywood und marisa maza. Durch den gemeinsamen Atelierstandort im Kunstquartier Bethanien (gefördert durch das Atelierprogramm des Berliner Senates) und Überschneidungen in ihrer künstlerischen Arbeit sowie Erfahrungen in der kulturellen Bildung haben sie die Gruppe art(s)istas gegründet. art(s)istas ermöglicht durch Projekte künstlerischer Bildung eine direkte Erfahrung von Kunst in der Auseinandersetzung mit Medienwelten im urbanen Kontext.

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